Die Polizei hat in Antalya insgesamt 32 Mitarbeiter des Amtes für Wasser und Abwasser (ASAT) festgenommen. Ihnen wird Untreue und Unterschlagung vorgeworfen. Die Abteilung Organisierte Kriminalität der Polizei hatte in monatelanger Arbeit 40 Millionen Wasserrechnungen überprüft. Die Untersuchungen reichten bis ins Jahr 2004 zurück. Dabei stellten die Beamten fest, dass regelmässig Geld auf private Konten umgeleitet wurde. Dabei wurden Kreditkartenzahlungen nicht der Stadt Antalya, sondern einem Privatkonto gutgeschrieben. Der Leiter des Amtes für Wasser und Abwasser war Inhaber dieses Kontos. Die Polizeibeamten hatten durch Überprüfungen bei Wasserkunden festgestellt, dass bei Kreditkartenabbuchungen immer wieder der Name des Amtsleiters als Geldempfänger auftauchte. Bis jetzt konnte die Polizei einen Schaden von über 2,5 Millionen TL nachweisen. (13.12.2011)
|
 |
|